Clubs kämpfen ums Überleben
Clubs und Kulturorten geht es dieser Tage schlecht. In UK werden hierzu schon seit einige Jahren Zahlen von der Stiftung MUSIC VENUE TRUST erhoben. Die versucht, möglichst viele der so genannten “Grasroot Spaces” (damit sind unter anderem kleine, unabhängige Clubs gemeint) gemeint) auch durch eine monetäre Unterstützung am Leben zu halten. Das Geld dafür kommt auch von großen Bands, die schon Stadien füllen und 1£ pro verkauftem Ticket an MUSIC VENUE TRUST spenden. Auf Machtwort” von Colplays Chris Martin gab es sogar schon einen Aufschlag im britischen Parlament. Und ein paar Monate später wertvolle Unterstützung. In Deutschland gibt es mit der BUNDESSTIFTUNG LIVEKULTUR eine ähnliche Initiative. Die hängt aber gerade im Stau zwischen unter anderem Big-Venue- und Ticket-Big-Playern fest, ohne deren Zutun es nicht weiter gehen wird. Derweil müssen immer mehr Kulturzentren und Musikspielstätten ihr Angebot einschränken oder ihre Türen dauerhaft schließen.
Ein Beitrag von Matthias Friedel, Marcel Kollischan und Paul Schöffel thematisiert die Situation für das KULTURPORTAL BAYERN. Neben dem Geschäftsführer des Erlanger E-Werks, Jan Dinger, gibt auch der Club Stereo Mitgründer und Programmleiter David Lodhi Einblick in ihren Kampf gegen das Clubsterben. Dabei geht es um die Ursachen der Krise, die Auswirkungen auf Kulturschaffende und Besucherinnen und Besucher sowie um die Frage, wie die Zukunft unabhängiger Kulturorte aussehen kann. Ein Teil des Berichtes wurde bei uns im Club Stereo gedreht, vielleicht ein weitererer Grund, mal rein zuschauen?!
HIER findet ihr den Bericht samt ausführlicher Einleitung.
Vielen Dank an Matthias Friedel, Marcel Kollischan, Paul Schöffel und das Kulturportal Bayern!
